Praxisbeispiel aus der Automobilindustrie | ISO 26262 | Hochvoltsysteme
Geschützt: Wie funktionale Sicherheit bei Hochvoltspeichern skalierbar wird
Ein Premium-OEM musste einen Hochvoltspeicher parallel für mehrere Plattformen zur Freigabe bringen. Die Variantenvielfalt und der enge SOP-Termin erhöhten die Komplexität deutlich.
Mit klaren Prozessen und belastbaren Entscheidungsgrundlagen werden Freigaben planbar.

Freigaben planbar.
Auch bei steigender Komplexität.
100+
Sicherheitsfreigaben pro Jahr
Schnelle Freigaben ohne Iterationsschleifen
22
HV-Projekte umgesetzt
Praxisvalidierte Sicherheits-
konzepte
konzepte
✓
Stabile Reviews
Stabile Reviews ohne
Verzögerungen
Verzögerungen
Was für den OEM auf dem Spiel stand
Jede offene Sicherheitsfrage kann ein Stop-Signal im Gremium auslösen. SOP, Budget und persönliche Verantwortung stehen direkt auf dem Spiel:
Freigaben in mehreren Märkten absichern
SOP ohne zusätzliche Nach-arbeit absichern
Planung trotz Änderungen
stabil halten
Verantwortung
im Gremium bestehen
Die zentrale Herausforderung lag in mehreren Faktoren:
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Hohe Variantenvielfalt innerhalb einer Batteriesystem‑Familie
Hohe Variantenvielfalt innerhalb einer Batteriesystem‑Familie
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Einsatz neuer Hardware‑ und Software‑Komponenten mit begrenzter Felderfahrung
Einsatz neuer Hardware‑ und Software‑Komponenten mit begrenzter Felderfahrung
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Unterschiedliche regulatorische Anforderungen in Europa, den USA und China
Unterschiedliche regulatorische Anforderungen in Europa, den USA und China
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Enge Zeitpläne durch parallellaufende Fahrzeugprogramme und SOP‑Terminziele
Enge Zeitpläne durch parallellaufende Fahrzeugprogramme und SOP‑Terminziele
Warum klassische Ansätze im Review nicht
ausgereicht haben
Sicherheitskonzepte und Analysen waren vorhanden. Im Review fehlte es jedoch an belastbaren Entscheidungsgrundlagen. Abstimmungen zwischen Gremien, Regionen und Lieferanten waren nicht durchgängig synchronisiert. Varianten und Änderungen führten zu unterschiedlichen Bewertungsständen und damit zu Rückfragen.
Woran Freigaben im Review tatsächlich scheitern
Freigaben scheitern selten an der Analyse. Sondern daran, dass Entscheidungen im Review nicht nachvollziehbar sind. Entscheidend ist deshalb eine durchgängige Freigabelogik:
Entscheidungslogik nicht nachvollziehbar
Variantenbewertung nicht eindeutig
Beiträge von Lieferanten nicht konsistent integriert
Unsere Lösung im Detail: Freigaben im Review systematisch entscheidbar machen
Dazu kombinieren wir vier strukturelle Bausteine, die Entscheidungen im Review nachvollziehbar und belastbar machen. FEV EVA übernahm die funktionale Sicherheit end-to-end von der Analyse bis zur finalen Freigabe und integrierte alle Schritte konsistent in bestehende OEM-Prozesse und Gremien.
Entscheidbare Sicherheitsarchitektur
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ISO 26262 Workproducts
(HARA, Safety Plan, Safety Case)
ISO 26262 Workproducts
(HARA, Safety Plan, Safety Case)
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Durchgängige Nachvollziehbarkeit im V-Modell
Durchgängige Nachvollziehbarkeit im V-Modell
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KPI-basierte Risiko- und Statusbewertung
KPI-basierte Risiko- und Statusbewertung
Daten als Entscheidungsbasis
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Analyse von SW- und Felddaten
Analyse von SW- und Felddaten
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Ableitung wirksamer thermischer Schutzkonzepte
Ableitung wirksamer thermischer Schutzkonzepte
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Kundenspezifische KPIs
Kundenspezifische KPIs
Projektsteuerung im Gremium
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Projekt- und Gremienmanagement
Projekt- und Gremienmanagement
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Koordination von Behördenfreigaben
Koordination von Behördenfreigaben
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Transparente Entscheidungs-grundlagen
Transparente Entscheidungs-grundlagen
Lieferkette im Griff
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Technische Lieferanten-koordination
Technische Lieferanten-koordination
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Absicherung von Second-Source-Optionen
Absicherung von Second-Source-Optionen
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Stabile Lieferantenbasis
Stabile Lieferantenbasis
Ihr Take-away
Wenn funktionale Sicherheit im Hochvoltsystem
- global freigabefähig ist
- serienrobust funktioniert
- intern argumentierbar sein muss
Dann braucht es einen Partner, der Komplexität strukturiert übernimmt, Risiken transparent macht und Entscheidungen belastbar absichert.

