Praxisbeispiel aus der Automobilindustrie | ISO 26262 | Hochvoltsysteme

Geschützt: Wie funktionale Sicherheit bei Hochvoltspeichern skalierbar wird

Ein Premium-OEM musste einen Hochvoltspeicher parallel für mehrere Plattformen zur Freigabe bringen. Die Variantenvielfalt und der enge SOP-Termin erhöhten die Komplexität deutlich.

Mit klaren Prozessen und belastbaren Entscheidungsgrundlagen werden Freigaben planbar.

Freigaben planbar.

Auch bei steigender Komplexität.

100+
Sicherheitsfreigaben pro Jahr
Schnelle Freigaben ohne Iterationsschleifen
22
HV-Projekte umgesetzt
Praxisvalidierte Sicherheits-
konzepte
Stabile Reviews
Stabile Reviews ohne
Verzögerungen

Juni 26, 2026 | Technische Insights

Was für den OEM auf dem Spiel stand

Jede offene Sicherheitsfrage kann ein Stop-Signal im Gremium auslösen. SOP, Budget und persönliche Verantwortung stehen direkt auf dem Spiel:

Freigaben in mehreren Märkten absichern

SOP ohne zusätzliche Nach-arbeit absichern

Planung trotz Änderungen
stabil halten

Verantwortung
im Gremium bestehen

Die zentrale Herausforderung lag in mehreren Faktoren:


Hohe Variantenvielfalt innerhalb einer Batteriesystem‑Familie

Einsatz neuer Hardware‑ und Software‑Komponenten mit begrenzter Felderfahrung

Unterschiedliche regulatorische Anforderungen in Europa, den USA und China

Enge Zeitpläne durch parallellaufende Fahrzeugprogramme und SOP‑Terminziele

Warum klassische Ansätze im Review nicht
ausgereicht haben

Sicherheitskonzepte und Analysen waren vorhanden. Im Review fehlte es jedoch an belastbaren Entscheidungsgrundlagen. Abstimmungen zwischen Gremien, Regionen und Lieferanten waren nicht durchgängig synchronisiert. Varianten und Änderungen führten zu unterschiedlichen Bewertungsständen und damit zu Rückfragen.

Woran Freigaben im Review tatsächlich scheitern

Freigaben scheitern selten an der Analyse. Sondern daran, dass Entscheidungen im Review nicht nachvollziehbar sind. Entscheidend ist deshalb eine durchgängige Freigabelogik:

5
Entscheidungslogik nicht nachvollziehbar
5
Variantenbewertung nicht eindeutig
5
Beiträge von Lieferanten nicht konsistent integriert

Unsere Lösung im Detail: Freigaben im Review systematisch entscheidbar machen

Dazu kombinieren wir vier strukturelle Bausteine, die Entscheidungen im Review nachvollziehbar und belastbar machen. FEV EVA übernahm die funktionale Sicherheit end-to-end von der Analyse bis zur finalen Freigabe und integrierte alle Schritte konsistent in bestehende OEM-Prozesse und Gremien.
Entscheidbare Sicherheitsarchitektur

ISO 26262 Workproducts
(HARA, Safety Plan, Safety Case)

Durchgängige Nachvollziehbarkeit im V-Modell

KPI-basierte Risiko- und Statusbewertung
Daten als Entscheidungsbasis

Analyse von SW- und Felddaten

Ableitung wirksamer thermischer Schutzkonzepte

Kundenspezifische KPIs
Projektsteuerung im Gremium

Projekt- und Gremienmanagement

Koordination von Behördenfreigaben

Transparente Entscheidungs-grundlagen
Lieferkette im Griff

Technische Lieferanten-koordination

Absicherung von Second-Source-Optionen

Stabile Lieferantenbasis
Ihr Take-away

Wenn funktionale Sicherheit im Hochvoltsystem

  • global freigabefähig ist
  • serienrobust funktioniert
  • intern argumentierbar sein muss

Dann braucht es einen Partner, der Komplexität strukturiert übernimmt, Risiken transparent macht und Entscheidungen belastbar absichert.

Ansprechpartner Andreas Hinz

Ihr Ansprechpartner


Andreas Hinz

Director Business Development

Freigaben im Review sind oft der kritische Punkt im Projekt.
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Unverbindlich und direkt auf Ihre aktuelle Situation im Projekt bezogen.

Bewährte Methoden im OEM-Projektumfeld:
  • Codebeamer
  • DOORS
  • Jira
  • MagicDraw
  • UML / SysML
  • ISO 26262 (V-Modell)
Warum Freigaben im Review scheitern


5
typische Entscheidungs-blocker im Review kompakt zusammengefasst.

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