FEV EVA https://fev-eva.com Feel Evolution Tue, 30 Jun 2026 09:53:27 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.7 https://fev-eva.com/wp-content/uploads/2023/03/cropped-favicon-32x32.png FEV EVA https://fev-eva.com 32 32 Geschützt: Wie funktionale Sicherheit bei Hochvoltspeichern skalierbar wird https://fev-eva.com/wie-funktionale-sicherheit-bei-hochvoltspeichern-skalierbar-wird/ Fri, 26 Jun 2026 05:15:50 +0000 https://fev-eva.com/?p=7905

Passwortgeschützt

Um dieses geschützten Beitrag anzusehen, unten das Passwort eingeben.:

]]>
AMS-Arbeitsschutz mit System nach ISO 45001 https://fev-eva.com/zertifikate-2/ Wed, 23 Jul 2025 09:07:51 +0000 https://fev-eva.com/?p=1588 Nachweislich geprüfte Systeme für Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit

Am 09.07.2025 fand die offizielle Übergabe des Zertifikats für unser Arbeitsschutzmanagementsystem statt. Das eigentliche Zertifizierungsaudit wurde bereits im Juni 2025 erfolgreich durchlaufen. Auditor Michael Hofmann von der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) überreichte das Zertifikat an FEV EVA Geschäftsführer Marcus Mülleneisen.

Zertifiziert wurde das Arbeitsschutzmanagementsystem auf der Basis des „AMS-Arbeitsschutz mit System“, zudem wurde durch die Begutachtung auch die Erfüllung der Anforderungen nach DIN ISO 45001 nachgewiesen. Das Zertifikat hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Bildnachweis

© Bild: Canva
]]>
One FEV. Mehr als eine Philosophie. https://fev-eva.com/one-fev/ Mon, 19 May 2025 09:08:56 +0000 https://fev-eva.com/?p=3531

FEV steht für herausragende technologische und strategische Expertise sowie Innovationen in den Bereichen nachhaltige Mobilität, Energie und Software. Darüber hinaus zeichnet sich das Unternehmen durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aus, die maßgeblich zum Unternehmenserfolg beiträgt.


Ganz im Sinne von One FEV beginnt diese Kooperation nicht erst bei Kunden und Partnern, sondern bereits innerhalb der FEV Brands. Doch wie gestaltet sich diese Zusammenarbeit, und was braucht es, um die One FEV Philosophie zu leben?

One FEV JH MS 1 - FEV EVA

Dr.-Ing. Michael Stapelbroek, Vice President „Electric Powertrain“ bei FEV Europe und Jörg Haberberger, Hauptabteilungsleiter bei FEV EVA, teilen im exklusiven Interview die positiven Erfahrungen ihrer langjährigen Kooperation innerhalb der Subbrand FEV propulsion mit uns.

# Warum seid ihr bei FEV / FEV EVA?

Jörg: Ich bin zur FEV EVA gekommen, weil mich unser Geschäftsführer Marcus Mülleneisen 2007 im persönlichen Gespräch von den Stärken der Firma überzeugt hat. Unsere Technologieschwerpunkte, die innovativen Kundenprojekte in der
E-Mobilität und unsere Firmenkultur sind auch heute noch der Grund, weshalb ich die Firma FEV EVA jedem weiterempfehlen würde. Mit dem Eintritt in die FEV Group 2017 sind wir von einem lokalen Anbieter zu einem internationalen Partner der Automobilindustrie geworden. All das motiviert mich jeden Tag aufs Neue hier zu arbeiten.


Michael: Ich bin seit 2011 bei FEV, weil ich nette Kollegen habe und immer spannende technologische Projekte gestalten kann. Besonders gefallen mir dabei der ausgeprägte Teamgeist und das entgegengebrachte Vertrauen in einem Familienunternehmen.

# Wie lange kennt ihr euch und wie lange arbeitet ihr schon zusammen?

Jörg: Wir haben uns bereits kurz nach dem Zusammenschluss mit FEV im September 2017 kennengelernt. Michael war damals Hauptabteilungsleiter der Batterieentwicklung in Aachen und ich war Abteilungsleiter Serienentwicklung Batterie. Wir hatten zu der Zeit Akquise-Termine bei zwei bekannten deutschen OEMs. Während unserer ersten gemeinsamen Autofahrt hatten wir viel Zeit über unsere Bereiche zu sprechen. 2020 wurde Michael dann Business Unit Leiter Electric Powertrain.

# Was schätzt ihr gegenseitig aneinander?

Jörg & Michael: Dass wir trotz enger Terminkalender stets Zeit finden, uns auf Augenhöhe über wichtige Themen auszutauschen und auch bei schwierigen Themen immer zu einer guten Lösung für FEV kommen. Ein weiterer Punkt ist der offene und konstruktive Austausch zu unseren gemeinsamen Herausforderungen, bei dem jeder von uns einen anderen Blickwinkel mitbringt. Das macht uns als Team so stark: Wir schätzen uns und hören einander zu.

# Mit welchen drei Wörtern würdet ihr eure Zusammenarbeit beschreiben?

Jörg & Michael: Auf Augenhöhe, lösungsorientiert und freundschaftlich.

# Welche Momente eurer Zusammenarbeit sind euch besonders in Erinnerung geblieben?

Jörg & Michael: Wir hatten einige spannende Momente, vor allem in der Akquise von Projekten und auch einige großartige Workshops miteinander. Dabei wurde viel darüber gesprochen, wie wir die Stärken der FEV Companies in der Batterieentwicklung zusammenbringen, um auf dem Markt als starker Entwicklungspartner wahrgenommen zu werden.
Sehr in Erinnerung geblieben ist uns beiden zudem ein gemeinsamer Akquise-Termin bei einem deutschen Automobilhersteller. Wir sind damals mit circa 20 Mitarbeitenden aufgelaufen und unser Kunde musste ganz spontan drei weitere Besprechungsräume organisieren. Das war für uns etwas ganz Besonderes und der Beginn eines großen gemeinsamen Serienprojekts.

# Was war euer größter gemeinsamer Erfolg?

Jörg & Michael: Dass wir es gemeinsam geschafft haben, erste Batterieentwicklungsprojekte als Generalunternehmer
bei diversen deutschen OEMs zu verwirklichen und auf dem Markt als sehr kompetenter Anbieter für Batterieentwicklung wahrgenommen zu werden. Aber natürlich auch, dass wir FEV gemeinsam mit der FEV eDLP GmbH, als weltweit größten
Entwicklungsdienstleister für Batterien etablieren konnten. Wir sind heute global anerkannt!

# Seid ihr euch bei euren Projekten immer einig?

Jörg & Michael: Wir würden sagen meistens. Wir haben beide eine gleiche Vision, was es heißt, Batterieentwicklungspartner zu sein und ergänzen unsere Stärken perfekt zu einer Einheit. Und ohne einen ausgetragenen Dissens, kein Konsens!

# Wie löst ihr Uneinigkeiten?

Jörg: Wir haben beide ein Telefon!

Michael: Reden und Kompromisse suchen, das ist die Aufgabe guter Führungskräfte.

# Was darf bei euren gemeinsamen Meetings niemals fehlen?

Jörg & Michael: Kaffee! Idealerweise selbst gemacht mit einer Siebträgermaschine. Außerdem eine offene und ehrliche
Kommunikationsbasis.

# Was wünscht ihr euch für die weitere Zusammenarbeit?

Jörg: Dass unsere gute Zusammenarbeit weiterhin besteht, unsere Bereiche noch weiter zusammen wachsen und dass wir unsere Stärken in der Batterieentwicklung weiter ausbauen.

Michael: Und natürlich auch viel Erfolg für FEV und Respekt der Mitarbeitenden.

# Was wünscht ihr FEV EVA für die Zukunft?

Jörg & Michael: Viel Erfolg im Geschäftsausbau mit weiteren Kunden und Regionen, weiterhin ein wichtiger Teil der Marke
FEV propulsion zu bleiben und den Mitarbeitenden spannende Projekte zu bieten. Vor allem aber auch die gute Zusammenarbeit und den Fokus auf die Mitarbeitenden zu behalten.

Wir bedanken uns für das Interview mit euch!

]]>
Loyalität und Expertise. https://fev-eva.com/loyalitaet-und-expertise/ Wed, 12 Feb 2025 10:01:36 +0000 https://fev-eva.com/?p=3511 Jürgen Müller im Spotlight.

Bereits seit April 2001 ist unser Kollege Jürgen Müller Teil der FEV EVA GmbH. Seither hat Jürgen viele Abteilungen und Funktionen durchlaufen, ursprünglich wollte er sogar einmal Jetpilot werden. Wie er am Ende in der Automobilbranche gelandet ist und was seine Highlights bei der FEV EVA GmbH waren, verrät uns Jürgen im Interview.


Lebensmotto: Man soll sein Leben leben und genießen, seine Ziele immer im Blick haben und nachhalten, aber auch die Zeit nutzen – denn die Zeit, die wir haben, ist endlich.

250210 JuergenMueller Website2 - FEV EVA

Lebensmotto: Man soll sein Leben leben und genießen,
seine Ziele immer im Blick haben und nachhalten, aber
auch die Zeit nutzen – denn die Zeit, die wir haben,
ist endlich.

# WAS IST AUS DEINEM URSPRÜNGLICHEN BERUFSPLAN GEWORDEN UND WIE BIST DU BEI FEV EVA GELANDET?

Jürgen: Ursprünglich wollte ich mal Jetpilot bei der Luftwaffe werden. Am Ende wurde daraus nichts – was im Nachhinein aber vielleicht gar nicht so schlecht war, im Hinblick auf einen wahrscheinlichen Kampfeinsatz im ehemaligen Jugoslawien. So habe ich mich für eine Ausbildung zum Fluggerätemechaniker entschieden und im Anschluss Fahrzeugtechnik studiert. Mit dieser Wahl bin ich bis heute recht zufrieden.

Anfang 2001 war ich auf der Suche nach einer Ingenieursstelle. Und stellt euch vor: Damals hat man sich tatsächlich noch eine Zeitung gekauft, um Stellenangebote zu sichten. In einer Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung war dann schlussendlich eine Stelle der EVA Fahrzeugtechnik GmbH dabei. Ab hier ging es dann ziemlich schnell. Ich habe meine Bewerbung verschickt und wurde bereits zwei Tage später zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Nach nur weiteren zwei Tagen wurde direkt der Anstellungsvertrag unterschrieben. Seither sind rund 23 Jahre vergangen.

# ERZÄHL UNS VON DEINEM FEV EVA WERDEGANG. WELCHE ABTEILUNGEN UND FUNKTIONEN HAST DU DURCHLAUFEN?

Jürgen: Ob ich das noch alles vollständig zusammenbekomme? Wollen wir mal sehen: Zu Beginn war ich als Projektverantwortlicher in diversen Projekten tätig, darunter Einbauuntersuchungen und technische Dokumentation sowie die Entwicklung und der Betrieb einer Wasserstoffgarage. Danach war ich an der Erstellung des Sicherheitskonzepts für das Rekordfahrzeug H2R beteiligt. In all diesen Positionen war einer der heutigen Geschäftsführer, Marcus Mülleneisen, mein Teamleiter. Anschließend ging es für mich, nach vielen spannenden Projekten, in die Projektleitung beim Kunden für ein Wasserstoff-Projekt.

Meine erste Aufgabe als Teamleiter war die Koordination der Wasserstoffversorgung des Hydrogen 7-Fahrzeuges, im Rahmen
einer World Tour. Danach übernahm ich die Verantwortung für die Entwicklung und den Betrieb eines Brennstoffzellenprüffelds. Weitere Aufgaben folgten im Bereich Niedervolt E-Maschine und Zelle Aftersales. Zuletzt war ich Abteilungsleiter für Systems Engineering, wobei meine Aufgben die Themen Sicherheit bei Li-Ion-Zellen, Systemarchitektur, Anforderungsmanagement und Mechanik umfassten. Heute arbeite ich in einem ganz anderen Bereich, nämlich im Qualitätsmanagement.

# VERRATE UNS DOCH MAL: WAS UNTERSCHEIDET DICH PRIVAT VOM FEV EVA MITARBEITER JÜRGEN?

Jürgen: Den Mitarbeiter Jürgen unterscheidet vom privaten Jürgen eigentlich fast nichts. Ich war in meiner ganzen Zeit bei FEV EVA immer ich selbst, habe mich nie verstellt und war immer authentisch – denke ich zumindest.

# WAS WAREN DEINE PERSÖNLICHEN HIGHLIGHTS IN 24 JAHREN FEV EVA? WELCHE HIERARCHIE-EBENE HAT DIR PRSÖNLICH AM BESTEN GEFALLEN?

Jürgen: Das kann ich so pauschal gar nicht sagen. Ich mache es lieber an einem Thema oder Projekt fest, an dem ich mitarbeiten
durfte – und damals war ich anfangs Mitarbeiter und danach Teamleiter. Das BMW-Projekt Hydrogen 7 war aus meiner Sicht ein
bemerkenswertes Projekt im Bereich der Serienfahrzeugtechnik in Deutschland, an dem ich mitwirken durfte. Und das waren tatsächlich nicht sehr viele!

Besondere Highlights waren auch meine Teams, jedes für sich. An dieser Stelle danke an alle, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, und auch ein herzliches Dankeschön für euer Vertrauen.

# WESHALB BIST DU SCHON SO LANGE BEI FEV EVA

Jürgen: Weil ich mich hier bisher die ganze Zeit über wohl und gut aufgehoben gefühlt habe.

# MIT WELCHEN DREI WÖRTERN WÜRDEST DU FEV EVA BESCHREIBEN? WAS GEFÄLLT DIR HIER BESONDERS GUT?

Jürgen: Ich würde sagen: ein verantwortungsbewusster Arbeitgeber. Besonders gut gefällt mir hier der Umgang mit den Menschen, mit denen ich täglich zusammenarbeiten darf.

# WAS WÜNSCHT DU FEV EVA FÜR DIE ZUKUNFT?

Jürgen: Ich wünsche dem Unternehmen natürlich erst mal viel Erfolg und dass es auch in Zukunft nie aus den Augen verliert, dass die Menschen das wertvollste Gut sind.


Wir bedanken uns für das Interview mit Dir!

]]>
Von der Praxis in die Lehre. https://fev-eva.com/von-der-praxis-in-die-lehre/ Mon, 10 Feb 2025 09:40:42 +0000 https://fev-eva.com/?p=3480

EINBLICKE IN DIE WELT DER ELEKTROMOBILITÄT.

Im Zeitalter von Wandel und Innovation ist es für Unternehmen wichtiger denn je, sich mit jungen Talenten und Bildungseinrichtungen zu vernetzen. Genau das gehört zu einer der vielen Tätigkeiten, die unser Kollege Dr. Jürgen Kölch bei der FEV EVA GmbH verfolgt. Für ihn ist dieser Aufgabenbereich jedoch weitaus mehr als nur ein Job.  

Koelchi Websiteblog Foto - FEV EVA

Unser Experte für nachhaltige Antriebe begeistert sich und andere nämlich nicht nur beruflich für die Mobilität von Übermorgen. Jeden Dienstagvormittag heißt es für Jürgen „ab nach Ingolstadt“ an die Technische Hochschule, zu seiner Nebentätigkeit.  

Und das nicht erst seit kurzem. In diesem Jahr darf unser Kollege dort bereits sein 10-jähriges Jubiläum als Dozent feiern, zu dem wir ihm recht herzlich gratulieren.  

Doch wie kam Jürgen überhaupt zu dieser spannenden Tätigkeit? Welche Parallelen gibt es zu seinem Berufsalltag in der Zukunftsmobilität und welchen Impact haben seine Vorlesungen auf jüngere Generationen? Das und vieles mehr, hat uns unser Kollege im nachfolgenden Interview verraten.  

# WIE KAM ES ZU DEINER DOZENTENTÄTIGKEIT UND IN WELCHEM FACHBEREICH BIST DU TÄTIG? 
Ein früherer Kollege (damals waren wir noch die EVA Fahrzeugtechnik) Hans-Georg Schweiger, wurde Professor an der THI und kontaktierte mich, da für einen neuen Masterstudiengang Automotive & Mobility Management noch ein Dozent gesucht wurde. Im Wintersemester unterrichte ich seither an der THI Business School das Modul „Elektromobilität und alternative Antriebskonzepte in der Automobilindustrie“. Später kam im Sommersemester das Modul „Gesellschaftliche Trends mit Relevanz für die Mobilität“ hinzu. 

# WIE LÄUFT EINE KLASSISCHE VORLESUNG BEI DIR AB? 
Natürlich gibt es jede Menge PowerPoint-Folien! (lacht) Aber auch Gruppenarbeiten, Videos und praktische Einheiten. Vor zehn Jahren war der Praxisanteil noch höher: Zu jeder Vorlesung brachte ich ein anderes Batterie- oder Brennstoffzellenfahrzeug mit und stellte es den Studierenden vor. Wir organisierten Testfahrten in Zusammenarbeit mit einem Autohändler. Und natürlich durfte ein Spaziergang zur damals einzigen Ladesäule in der Ingolstädter Fußgängerzone nicht fehlen. 

# WELCHE PARALLELEN GIBT ES ZWISCHEN DEINEM HOCHSCHUL- UND BERUFSALLTAG? 

Bei FEV EVA bin ich neben der Fachkommunikation auch für Hochschulkontakte zuständig. Meine eigene Tätigkeit als (wenn auch nebenberuflicher) Dozent hilft mir, leichter mit Professoren in Kontakt zu treten, um Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen bestehender Vorlesungen auszuloten.

IMG 8012 bearbeitet - FEV EVA
Studierende der THI zu Besuch bei uns in München (damals noch EVA Fahrzeugtechnik)

In meinen eigenen Vorlesungen lade ich auch gelegentlich frühere Kollegen ein, die einen anderen fachlichen Input einbringen und von ihrem Berufsalltag berichten. 

# WAS MACHT DIR AN DEINER DOZENTENTÄTIGKEIT AM MEISTEN SPAß? 
Es ist eine willkommene Abwechslung zum Berufsalltag. Audi ist zu 25 % an meiner Vorlesung beteiligt, sodass wir an Praxistagen beispielsweise Versuche im Windkanal oder Crash-Tests besichtigen konnten. Schön waren auch die Exkursionen, zum Beispiel zum Batterierecycling bei BMW. So konnten wir uns praxisnah ein Bild davon machen, welcher enorme Aufwand dafür betrieben wird. Zudem war ich gelegentlich Zweitprüfer für Masterarbeiten, wodurch ich auch mit Unternehmen außerhalb der Automobilbranche in Kontakt kam. Besonders bereichernd finde ich den Austausch mit den Studierenden – zu erfahren, was sie bewegt und wie sie aktuelle Entwicklungen wahrnehmen. 

# UNSERE ZEIT WIRD IMMER DIGITALER. INWIEWEIT HAT SICH DAS AUF DEINE VORLESUNGEN AUSGEWIRKT? 
Während der Corona-Zeit musste ich meine Vorlesungen vollständig digital umstellen. Dafür habe ich mir Kamera und Mikrofon angeschafft. Anfangs hielt ich über Discord Kontakt zu meinen Studierenden, später stand dann eine Zoom-Lizenz der THI zur Verfügung. Die größte Herausforderung war, in schwarze Kacheln zu sprechen – ich habe die Studierenden erst bei der Prüfung zum ersten Mal gesehen, und das auch nur mit FFP2-Maske. Alle Vorlesungen mussten zudem aufgezeichnet und in einer Cloud bereitgestellt werden. 

WIE HAT SICH DIE EINSTELLUNG DER STUDIERENDEN ZUR ELEKTROMOBILITÄT ÜBER DIE JAHRE VERÄNDERT? 
Heute hat sich die Wahrnehmung der Elektromobilität erneut gewandelt. Während anfangs die Begeisterung überwog, werden nun vermehrt kritische Fragen gestellt – etwa zur Größe der Batterien, zur Herkunft und den Abbaumethoden der Rohstoffe oder zur Nachhaltigkeit der Produktion. Zudem zeigt sich, dass ohne politische Unterstützung die Verkaufszahlen zuletzt wieder rückläufig waren. 

Anfangs war das natürlich eine echte Pionierzeit. Damals kamen die Studierenden und ich sogar in das Magazin der Stadtwerke Ingolstadt mit dem Titel: „Dozent aus München lädt seinen BMW i3 in der Ingolstädter Fußgängerzone“.

DSC 1231 bearbeitet 2 - FEV EVA
Mit Studierenden in der Ingolstädter Fußgängerzone

So eine Meldung wäre heute keine Schlagzeile mehr wert. Lustig war auch, dass vorbeilaufende Senioren sich von den Studierenden das Auto erklären ließen. 

WELCHE HERAUSFORDERUNGEN HABEN DICH IN DEINER ZEIT ALS DOZENT BESONDERS GEFORDERT?  
Einmal stellte ein Student die Sinnfrage und fragte, warum wir überhaupt diese Inhalte lernen sollten – er war überzeugt, dass das alles nichts bringe. Die Diskussion wurde so intensiv, dass ich die Vorlesung unterbrechen musste, um das Modulhandbuch durchzugehen. Punkt für Punkt habe ich erklärt, worum es in meiner Vorlesung geht und warum diese Themen im Studiengang verankert sind. Der Student hatte sich das Modul vorher nie genau angeschaut und hatte völlig andere Vorstellungen vom Inhalt. 

In der Mitte jedes Semesters werde ich von den Studierenden anonym bewertet. Am Ende der Vorlesung gehe ich dann gemeinsam mit der Gruppe die Rückmeldungen durch. Das hilft mir enorm, um zu verstehen, wie die Studierenden den Kurs wahrnehmen und was ich künftig verbessern kann. Natürlich freue ich mich besonders über Kommentare wie: „Sehr praxisnah!“ oder „Besonders engagierter Dozent!“ 

# WAS WAREN BISHER DIE GRÖßTEN HIGHLIGHTS FÜR DICH? 
Oh, da gab es viele! Ein besonders amüsantes Erlebnis war die verblüfften Gesichter meiner Studierenden, als ich einer Ladesäule in der Fußgängerzone mit meinem Equipment ein E-Auto vorgaukelte – und mir dann die Haare föhnen konnte. Damals hatte ich den Kofferraum voller Kabel, Adapter und Ladekarten. Heute ist die Ladeinfrastruktur zum Glück deutlich besser ausgebaut und solche Improvisationen nicht mehr notwendig. 

# WELCHEN IMPACT HAT DEINE ARBEIT DEINER MEINUNG NACH AUF DIE JUNGEN GENERATIONEN? 
Ein Student hat nach meiner Vorlesung ein Start-up gegründet und gab bei einem Wettbewerb an, dass er durch meine Lehrveranstaltung am meisten inspiriert wurde. Leider gewann er „nur“ den zweiten Preis, sodass wir nicht gemeinsam auf der Bühne standen – sein Unternehmen war aber dennoch sehr erfolgreich. 

Außerdem wurde ich von ehemaligen Studierenden zu einem Podcast eingeladen, in dem wir über meine Ladesäule (die älteste in München!) gesprochen haben. Und die Prüfungsfrage „Was ist der Unterschied zwischen CNG und LPG?“ wird wohl noch Generationen von Studierenden in Erinnerung bleiben. 

Vielen Dank für das Interview! 

]]>
Datenschutz bei FEV EVA. Petra Langmeier im Spotlight. https://fev-eva.com/datenschutz-bei-fev-eva-petra-langmeier-im-spotlight/ Mon, 27 Jan 2025 11:07:23 +0000 https://fev-eva.com/?p=3453

In einer zunehmend digitalisierten Welt ist der Schutz persönlicher Daten aus unserer Sicht nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ein Zeichen von Vertrauen und Verantwortung.

Unsere Kollegin Petra ist im Qualitätsmanagement (QM) als Data Protection Responsible Contact tätig und zudem für die Themen Compliance und Informationssicherheit zuständig.

0125 PL 1 - FEV EVA

Anlässlich des Europäischen Datenschutztages am 28.01.25, stand sie uns Rede und Antwort rund um das Thema Datenschutz. Weshalb ist Datenschutz so wichtig? Wie sieht der Arbeitsalltag als Data Protection Responsible Contact aus und was ist so spannend an dieser Thematik? Das und vieles mehr erfährst Du im Interview.


# SEIT WANN BIST DU BEI FEV EVA UND WIE BIST DU AUF UNS GEKOMMEN?

Ich bin durch den Tipp eines Bekannten im November 2023 bei FEV EVA gelandet. Er hat wiederum von einem Freund, der bei einer FEV Gesellschaft in meiner Heimatregion arbeitet, nur Gutes gehört. Erst im Vorstellungsgespräch wurde mir klar, dass es sich nicht um FEV sondern um die Tochtergesellschaft FEV EVA handelt. 😉

# ERZÄHL UNS DOCH MAL VON DEINEM ALLTAG. WAS IST DEINE AUFGABE IM QM?

Meine Hauptaufgabe besteht aus der kontinuierlichen Verbesserung und Weiterentwicklung des Managementsystems in den Bereichen Datenschutz, Informationssicherheit und Compliance.
Konkret geht es um die Prüfung, Bewertung und Verbesserung unserer Prozesse hinsichtlich gesetzlicher und normativer Anforderungen.

Das ist ein ewiger Kreislauf, weil sich Prozesse und Anforderungen ständig ändern, z. B. durch Einführung einer neuen Applikation. Zudem kümmere ich mich um sämtliche datenschutzrechtliche Fragen von FEV EVA Mitarbeitenden.

# WIESO IST DATENSCHUTZ SO WICHTIG UND WAS BEDEUTET DAS KONKRET FÜR DEIN TÄGLICHES DOING? 

In früheren Jahren wusste keiner, wer welche Daten verarbeitet oder speichert. Da fehlte die Transparenz. Es hat aber auch keiner so wirklich ernst genommen, weil man sich gar nicht bewusst war, was man mit den Daten alles machen kann, beziehungsweise zu der Zeit die technischen Möglichkeiten noch gar nicht so weit entwickelt waren, wie heute.

Einen richtigen Push bekam das Thema erst durch Jan Philipp Albrecht (2009-2018 Mitglied des EU-Parlaments), der für die Wichtigkeit des Datenschutzes auf EU-Ebene Werbung machte und maßgeblich an der Einführung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vor 7 Jahren beitrug.

Im Laufe der Jahre hat sich die Gesellschaft grundlegend gewandelt. Einen großen Einfluss haben natürlich Social Media sowie die weltweite Digitalisierung. Damit wurde auch der Ruf nach Selbstbestimmung größer.

Nicht nur das, sondern auch der Missbrauch von personenbezogenen Daten hat deutlich zugenommen. 2017 lagen wir allein in Bayern noch bei 136 Datenschutzverletzungen im Jahr und 2019 waren es schon 4111. Hauptsächlich hervorgerufen durch Cyberangriffe, Malware, Verschlüsselungstrojaner und so weiter (Quelle: https://www.lda.bayern.de/de/taetigkeitsberichte.html).

Solche Szenarien werden erst durch nicht geschützte oder zu wenig geschützte personenbezogene Daten möglich. Aus diesem Grund ist es unsere Aufgabe, täglich für mehr Awareness im Umgang mit personenbezogenen Daten zu sorgen. Denn Datenschutz geht uns alle an!

# WAS FINDEST DU PERSÖNLICH SPANNEND AN DER DATENSCHUTZ-THEMATIK?

Ich bin ja nur zufällig zum Datenschutz gekommen. Bei meinem früheren Arbeitgeber wurde das Amt des betrieblichen Datenschutzbeauftragten frei. Dort wurde ich als Nachfolgerin vorgeschlagen und dachte mir damals „warum nicht?! Mal was Neues. Das schau ich mir an!“. Und seitdem werde ich den Datenschutz einfach nicht mehr los. Einer muss es ja schließlich machen. 😉

Spaß beiseite. Ich habe schon immer alles hinterfragt und damit auch bestimmt schon die ein oder andere Person auf die Palme gebracht. Das Thema ist vielseitig, da in fast allen Unternehmensbereichen mit personenbezogenen Daten gearbeitet wird. Man wandelt hier irgendwie zwischen den Welten und bekommt einen Einblick in die verschiedenen Prozesse sowie Bedürfnisse einzelner Abteilungen. Zudem lernt man auch andere besser zu verstehen und weshalb Dinge so passieren wie sie eben passieren.

# GIBT ES TIPPS ZUM DATENSCHUTZ, DIE DU ANDEREN GERNE MITGEBEN MÖCHTEST?

Man sollte immer hinterfragen: Werden personenbezogene Daten in irgendeiner Weise (direkt oder indirekt) verarbeitet? Im Zweifelsfall können Kolleginnen und Kollegen bei mir nachfragen, ob und was dann zu tun ist.

Es schadet sicher nicht sich hin und wieder Gedanken darüber zu machen, ob und mit wem man seine persönlichen Daten teilen möchte. Manchmal kommt man dem Ganzen nicht aus, wenn man einen gewissen “Komfort” haben möchte, aber man muss trotzdem nicht jedes Detail von sich preisgeben.

Grundsätzlich sollte man sich mit dem Thema Datenschutz beschäftigen und ein gesundes Verständnis dafür entwickeln. Vielleicht auch öfter mal den Cookie-Banner genauer ansehen und nicht einfach auf “Einwilligen” klicken. Und ja, auch ich nutze beispielsweise WhatsApp… 😉

Vielen Dank für das Interview!

Bildnachweis
©FEV EVA GmbH

]]>
Neue Wege, neue Arbeitswelten. Eine Retrospektive. https://fev-eva.com/neue-wege-neue-arbeitswelten-eine-retrospektive/ Tue, 03 Dec 2024 11:28:45 +0000 https://fev-eva.com/?p=3409 Die Globalisierung und Digitalisierung haben das Verständnis von Arbeit grundlegend verändert. Diese und weitere Faktoren wirken sich stark auf die Organisation von Unternehmen aus: Flexible Arbeitszeitgestaltung, Remote Work und Co., sind vielerorts zum Standard geworden. Welche Anforderungen haben Mitarbeitende an ihr Berufsleben? Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus und wie kann dieser nachhaltig umgesetzt werden?

Madeleine Hoff, Koordinatorin des Office- und Facility Management der FEV EVA GmbH, beschäftigt sich, zusammen mit Yuliya Obradovic und Andreas Schmidt, täglich mit genau diesen Themen. Seit nunmehr fünf Jahren gestaltet sie ihren Bereich aktiv und erfolgreich mit. Unser 30-jähriges Firmenjubiläum gibt Anlass, auf die letzten fünf Jahre voller Veränderungen in der Arbeitswelt zurückzublicken. Madeleine nimmt uns mit, auf eine Reise durch die Zeit.


# Anlauf zur Veränderung

Im Frühjahr 2019 war die EVA gerade dabei, den dritten Standort in München abzulösen. Es ging von der Leopoldstraße in die Ingolstädter. Die EVA hatte weiterhin ihre Wachstumsziele vor Augen, was damals mit mehr Flächenbedarf einherging. Heute betrachtet, hat sich in den letzten fünf Jahren das Konzept der Arbeitswelt radikal verändert.

Interview Madeleine MH und YO bearbeitet - FEV EVA
v.l.n.r: Yuliya Obradovic und Madeleine Hoff

Covid-19 war Treiber der Veränderung. Unter der Ägide von New Work haben Unternehmen weltweit neue Maßstäbe gesetzt, um Arbeitsumgebungen zu schaffen, die nicht nur funktional, sondern auch inspirierend und flexibel sind.

FEV EVA hat diese Entwicklung aus erster Hand miterlebt und selbst vorangetrieben. Über die ganze Pandemie hinweg bis hin zur Post-Covid-19-Ära hat sich die Officewelt dynamisch weiterentwickelt und neue Standards etabliert, die die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend verändert.

Vor Covid-19 war die Arbeitswelt von persönlichen Begegnungen und einem festen Bürokonzept geprägt. Alle Mitarbeitenden hatten einen festen Arbeitsplatz und ein zugeteiltes Schrankabteil. Sie kamen täglich ins Büro, um zu arbeiten. Das Facility Management konzentrierte sich hauptsächlich auf die Instandhaltung und Organisation dieser festen Arbeitsumgebungen. Mit dem Ausbruch von Covid-19 änderte sich jedoch alles. Plötzlich waren wir gezwungen, auf Remote Work umzusteigen, um die Gesundheit aller Mitarbeitenden zu schützen und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten.


Das Facility Management hat seitdem eine echte Transformation erfahren. Es geht mittlerweile nicht mehr nur darum, Gebäude zu verwalten, sondern menschenzentrierte Dienstleistungen anzubieten, die auf die neuen, sich ständig wechselnden Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer einzahlen

# Arbeit neu denken

Für die Rückkehr ins Büro war schnell klar, dass die „alte Welt“ abgelöst ist. Eine neue menschenzentrierte Arbeitswelt klopfte an unseren Türen, die zu einer Verschmelzung von Remote Work und traditionellen Büroumgebungen führte. Wir haben
erkannt, dass Remote Work nicht nur eine Notlösung ist, sondern auch viele Vorteile bietet. Mitarbeitende können flexibler arbeiten und haben oft eine bessere Work-Life-Balance. Dies hat generell zu einem Paradigmenwechsel geführt.

Hybride Arbeitsmodelle vereinen das Beste aus beiden Welten. Das Offi ce- und Facility Management hat flexible Arbeitsplatzkonzepte und innovative Technologien eingeführt, um die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu erfüllen. Our Space, Flexopus, Shared Desk, Jira Ticketing, Activity Based Working sind nur ein paar der Begrifflichkeiten, die von nun an in unserem täglichen Wortschatz Anwendung fanden. Aber auch der Umfang und die Komplexität der Aufgaben haben sich massiv erhöht: Neben zeitgemäßen Büros haben wir Servicedienstleistungen wie Mobilität, Hospitality Services (Kaffee, Tee, Snacks, Catering etc.) und das Angebot eines Standardwarensortiments im Angebot. Die Koordination der ganzen Abläufe dahinter braucht systemgestützte Automatisierung und verlangt eine permanente Lösungsfokussierung der Mitarbeitenden im Office- und Facility Management. Ohne IT-gestützte Prozesse und eine flexible Haltung wäre das Chaos vorprogrammiert.

Darüber hinaus kamen noch zwei weitere Standorte hinzu: Stuttgart und Essen. Diese sollten auch in unsere Landschaft integriert werden. Wachstum eines Unternehmens bringt auch immer die Herausforderung mit sich, an sich selbst zu wachsen. Somit musste das Team lernen, mit dieser Komplexität umzugehen und Wege finden, wie sie der Aufgabenvielfalt, die es so in keinem anderen Bereich von FEV EVA gibt, Herr wird. Für Mitarbeitende gab es andere Herausforderungen, darunter beispielsweise geänderte Tagesabläufe und soziale Abschottung. Eine der wichtigsten Erkenntnisse nach der Pandemie war: Die Schaffung einer Wohlfühlatmosphäre und die Förderung von persönlichen Begegnungen am Arbeitsplatz ind in der modernen Bürowelt von entscheidender Bedeutung.

Eine inspirierende Arbeitsumgebung trägt nicht nur zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden bei, sondern auch zur Steigerung der Produktivität und Kreativität. Wir hatten klar vor Augen, dass wenn wir in das Wohlbefi nden der Mitarbeitenden investieren, alle profi tieren und Büros wieder aus freien Stücken zum Publikumsmagnet werden. Value the People! Unser Feelgood Programm gepaart mit einem einheitlichen, konsequenten Refurbishment der Büros zahlte voll und ganz darauf ein.

# Ressourcenschonendes Office mit Wohlfühl-Garantie

Beginnend mit der Analyse wie Menschen bei FEV EVA arbeiten, über die Übertragung auf den bestehenden Grundriss unserer Flächen, endete die erste Phase mit einer neuen Büroraumstellung. Jeder Arbeitsplatz gewann zwei Quadratmeter mehr an Raumfläche.

Interview Madeleine Schmidti bearbeitet - FEV EVA
Andreas Schmidt

In der darauffolgenden Sequenz setzten wir auf räumliche Verschönerung durch Farbe und Form. Dabei war es uns immer sehr wichtig, bestehendes, gut erhaltenes Mobiliar wieder einzusetzen und nur das Notwendigste neu zu beschaffen. Zudem sollten auch zeitgemäße Arbeitsplätze Einzug bei der EVA erhalten: elektrisch höhenverstellbare Tische fehlten hier noch. Nachhaltigkeit war auch hier ein entscheidender Einflussfaktor. Statt wegwerfen und neue Tische beschaffen, haben wir uns für Austauschen entschieden. 300 Tischplatten sind weiterhin im Einsatz und wurden nicht in den Recycling-Zyklus gegeben, was 73 Tonnen CO2 eingespart hat. Das Prinzip Cradle-to-Cradle, etabliert in kleinem Umfang, ist unser Beitrag zur Ressourcenschonung.

Die Kreislaufwirtschaft bei Büromöbeln spielt eine entscheidende Rolle für die Umwelt und die Erreichung von NetZero-Zielen. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und so wenig wie möglich Emissionen mit unserem Handeln verursachen. Durch die Wiederverwendung, Recycling und Aufwertung von Büromöbeln, können wir unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren und zur Schonung natürlicher Ressourcen beitragen. Dies ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern bietet auch wirtschaftliche Vorteile durch Kosteneinsparungen und eine positive Markenreputation als umweltbewusstes Unternehmen.

Auch das neue Familienmitglied in Essen Hollestraße, das dieses Jahr im Mai eröffnet wurde, ist konsequent mit Möbeln ausgestattet, die wir im Bestand haben und von Beginn an mit dem neuen Bürostandard errichtet. Nur das Nötigste wird neu beschafft – unter anderem private Lockerfächer. Alle fünf Standorte weißen ein einheitliches Aussehen auf, auch wenn es hier und da vermeintlich individuell wirkt.

Insgesamt hat sich das Office- und Facility Management in den letzten fünf Jahren stark weiterentwickelt, wobei Remote Work als eine der wichtigsten Veränderungen hervorsticht. Wir sind diese Veränderungen proaktiv angegangen und haben in innovative Arbeitsplatzkonzepte investiert. Dadurch sind wir besser positioniert, um in der sich ständig wandelnden Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Die Zukunft des Arbeitsplatzes ist flexibel, inspirierend und nachhaltig.

Das ist meine ganz persönliche Vision von Arbeit bei FEV EVA – eine moderne Arbeitsumgebung, in der sicher alle
wohlfühlen sollen. Ich wünsche uns allen viel Freude und tolle Begegnungen in den Büros! – Eure Madeleine Hoff.

Bildnachweis
©FEV EVA GmbH

]]>
Wertschätzung und Menschlichkeit. Markus Kriesch im Spotlight. https://fev-eva.com/wertschaetzungund-menschlichkeit-markus-kriesch-im-spotlight/ Tue, 03 Dec 2024 09:57:58 +0000 https://fev-eva.com/?p=3402 Was gefällt mir besonders gut an und bei FEV EVA GmbH? Das beantwortet wohl am besten meine persönliche Definition des viel zitierten „EVA-Spirits“: die Menschen, die bei FEV EVA GmbH arbeiten und mit denen ich täglich lachen, Erfolge feiern, Großes erreichen aber auch durch „dick und dünn“ gehen kann – in guten wie in schlechten Zeiten. Aus vielen Kolleginnen
und Kollegen wurden Freunde und das ist hier schon was Besonderes, das ich nicht missen möchte und was ich bisher nur aus meiner Bundeswehrzeit als Offizier kenne.


Interview MarkusK Markus2 bearbeitet - FEV EVA
Hauptabteilungsleiter Markus Kriesch

Ursprünglich wollte Markus Grafikdesigner werden, doch wie so oft im Leben, kam es ganz anders. Stattdessen hat er sich zu einem sogenannten FEV EVA Wiederholungstäter entwickelt.

Seine ersten Berührungspunkte mit dem Unternehmen hatte er bereits 2008 als Praktikant und nur zwei Jahre später als Diplomand. Nachdem alle guten Dinge drei sind, kam er am 01.04.2016 erneut zurück – diesmal in Festanstellung. Wie Markus zu uns kam und was er seither bei FEV EVA erlebt hat, erzählt der Hauptabteilungsleiter im Interview.

# Was ist aus Deinem ursprünglichen Berufsplan geworden und wie bist Du bei FEV EVA gelandet?

Markus: Aus meinem ursprünglichen Plan – Grafikdesigner – wurde leider nichts, da meine damalige Lehrstelle aufgrund einer Firmeninsolvenz nicht zustande kam. Die kreative und visuelle Energie in mir konnte ich trotzdem in vielen bisherigen beruflichen Lebensabschnitten einbinden. PowerPoint ist für mich das, was für andere Excel ist. Letztendlich habe ich Maschinenbau an der Universität der Bundeswehr in München studiert. Im Rahmen meines Studiums hatte ich eine
Industriepraktikumspflicht und habe Google gefragt, wer denn im Bereich Fahrzeugtechnik aktiv ist. So, bin ich auf die damalige EVA Fahrzeugtechnik GmbH gekommen und habe ich mich dort initiativ für ein Praktikum beworben.
Kurze Zeit später hatte ich bereits ein Vorstellungsgespräch bei Werner Irrgang, dem damaligen Geschäftsführer.

# Erzähl uns von Deinem FEV EVA Werdegang. Welche Abteilungen, Funktionen und Vorgesetzte hast Du durchlaufen?

Markus: Im April 2016 begann ich bei der damaligen EVA Fahrzeugtechnik GmbH als technischer Projektmanager für Hochvoltspeicher in der Abteilung von Jörg Haberberger. 2018 startete ich als Teamleiter im technischen Projektmanagement elektrische Energiespeicher (EES) führte von 2021 bis Mitte 2023 als Abteilungsleiter die Abteilung E32 technisches Projektmanagement EES – beides weiterhin unter Abteilungsleiter und heutigem Hauptabteilungsleiter Jörg Haberberger. Seit Juli 2023 führe ich als Hauptabteilungsleiter den Bereich E4, Elektrischer Antrieb und neue Technologien, und berichte direkt an unsere beiden Geschäftsführer Marcus Mülleneisen und Martin Björnsson.

# Verrate uns doch mal: Was unterscheidet Dich privat vom Hauptabteilungsleiter Markus?

Markus: In meiner Privatzeit lege ich den Fokus auf einen energetischen Ausgleich zum Berufsleben. Das heißt, ich nehme mir mit meiner Lebenspartnerin Zeit für Elemente, die uns Energie geben. So zum Beispiel Reisen, gut und bewusst essen, Kochen und Backen, die Natur genießen oder Serien ansehen.

Markus Kriesch 32 - FEV EVA
Hauptabteilungsleiter Markus Kriesch

# Was waren Deine persönlichen Highlights in insgesamt mehr als acht Jahren FEV EVA? Welche Hierarchie-Ebene hat Dir persönlich am besten gefallen?

Markus: Ein großes Highlight ist es, wenn das Elektrofahrzeug, an dem Du jahrelang mit viel „Schweiß und Blut“ mitgewirkt hast, endlich auf der Straße fährt und du sagen kannst: Dazu habe ich einen Teil beigetragen. Ein weiteres Highlight ist es, immer wieder großartige und vielfältige Menschen und Persönlichkeiten kennenzulernen, diese begleiten zu dürfen sowie in ihrer Entwicklung wachsen zu sehen. Und natürlich in diesem Zuge auch das Vertrauen von FEV EVA und FEV zu erhalten, ein Team, eine Abteilung und zuletzt eine Hauptabteilung führen zu dürfen. Nicht zu vergessen, die jährlichen FEV EVA Feiern, auf die ich mich jedes Jahr immer wieder freue!

Welche Hierarchie-Ebene mir am besten gefallen hat, kann ich so nicht beantworten – jede Ebene und Position hat „Licht & Schatten“. Das Wichtigste für mich persönlich ist, dass die positiven Momente überwiegen, ich in meiner Tätigkeit einen Beitrag zum großen Ganzen leisten kann und für mich persönlich eine gewisse Erfüllung erfahre. All das sehe ich bei mir als erfüllt, ansonsten hätte ich schon ine Veränderung angestoßen.

# Weshalb bist du schon so lange bei FEV EVA?

Markus: Weil für mich das Gesamtpaket eines wertschätzenden Arbeitgebers stimmt.

# Was wünscht Du FEV EVA für die Zukunft?

Markus: Das Quäntchen Glück für die weitere FEV EVA Erfolgsstory in einer spannenden und transformierenden Welt!

Wir bedanken uns für das Interview mit Dir!

Bildnachweis
©FEV EVA GmbH

]]>
Investition in die Zukunft. Unsere Hochschulkooperationen. https://fev-eva.com/investition-in-die-zukunft-unsere-hochschulkooperationen/ Mon, 18 Nov 2024 11:37:20 +0000 https://fev-eva.com/?p=3382 Im Zeitalter von Wandel und Innovation ist es für Unternehmen wichtiger denn je, sich mit jungen Talenten und Bildungseinrichtungen zu vernetzen. Ein Beispiel für ein solches Engagement ist das Sponsoring von Hochschulaktivitäten, das nicht nur die Studierenden unterstützt, sondern auch Unternehmen zahlreiche Vorteile bringt.

Bericht Sponsoring MMS bearbeitet - FEV EVA
Aktuelles Rennfahrzeug mit vier PMSM mit je 35 kW Spitzenleistung

Ein gutes Beispiel für erfolgreiches Sponsoring ist die Unterstützung des Formula Student Teams municHMotorsport an der Hochschule München. Das Team konstruiert jährlich ein Rennfahrzeug, wobei Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen wie Elektrotechnik, Maschinenbau und Fahrzeugtechnik zusammenarbeiten.

FEV EVA unterstützt das Team nicht nur finanziell, sondern auch mit ihrer fachlichen Expertise, was den Studierenden wertvolle Praxiseinblicke und Vernetzungsmöglichkeiten bietet. Für uns ist dieses Engagement eine Investition in die Zukunft. Die Studierenden lernen das Unternehmen kennen, treffen mögliche zukünftige Teamleiter und bauen Barrieren ab. Diese direkte Verbindung zwischen Theorie und Praxis ist unschätzbar wertvoll und bietet beiden Seiten enorme Vorteile. Die Studierenden profitieren von praktischen Erfahrungen, die ihre akademische Ausbildung ergänzen, und können ihre Fähigkeiten in einem anspruchsvollen Projekt ausbauen.

Darüber hinaus fördert das Sponsoring durch FEV EVA auch die Innovationskraft und Kreativität der Studierenden, indem es ihnen Zugang zu modernster Technologie und Expertenwissen ermöglicht. Dies stärkt sowohl die persönliche und berufliche Entwicklung der Studierenden als auch die Bindung zwischen Hochschule und Industrie. Neue Ideen und Lösungsansätze werden entwickelt, die für das Unternehmen und die akademische Forschung von Vorteil sind.

»Erfolgreiches Sponsoring
schafft eine Win-Win-Situation.«

Ein weiteres bemerkenswertes Beispiel für das Engagement ist die Förderung der Schachgruppe an der Technischen Universität München. Die Studierenden, die eine Leidenschaft für Schach teilen, gründeten eine Schachgruppe, die sich regelmäßig zu Spieleabenden trifft.

7Z1A1998 - FEV EVA
Dr. Jürgen Kölch im Schachduell

Bisher mussten die Teilnehmer ihre eigenen Schachbretter und Figuren mitbringen, was oft dazu führte, dass unvollständige oder stark abgenutzte Spielsets verwendet wurden.

Das Sponsoring von Hochschulaktivitäten ist also weit mehr als nur eine finanzielle Unterstützung. Es ist eine Partnerschaft, die Wissen und Ressourcen teilt, Innovation fördert und die Brücke zwischen akademischer Ausbildung und industrieller Praxis schlägt. Unternehmen wie FEV EVA zeigen damit nicht nur ihr soziales Engagement, sondern investieren auch in die Fachkräfte von morgen – ein Gewinn für alle Beteiligten.

Bildnachweis
© FEV EVA GmbH

]]>
GEMEINSAM GUTES TUN. https://fev-eva.com/gemeinsam-gutes-tun/ Tue, 29 Oct 2024 11:55:08 +0000 https://fev-eva.com/?p=3323

Seit 2018 setzt sich die FEV EVA GmbH zusammen mit wechselnden Kooperationspartnern für gemeinnützige, soziale Zwecke ein. Dabei wird großer Wert darauf gelegt, dass es sich um Partner aus der Region handelt, die sogenannte Non-Profi t-Organisationen sind.

Veronika Ganser aus der Abteilung Marketing und Kommunikation betreut seit 2019 unsere Spendenaktionen und gewährt uns im nachfolgenden Beitrag einen kleinen Einblick in diesen Themenbereich.


Unsere FEV EVA Spendenaktionen sind für mich jedes Jahr aufs Neue eine persönliche Herzensangelegenheit, die mir große Freude bereitet. In den vergangenen Jahren durften wir mit vielen wunderbaren Einrichtungen zusammenarbeiten, darunter zum Beispiel das Dominik-Brunner-Haus, die Tierheime Riem und Freising sowie die Tabaluga Kinderstiftung.

20240131 Tabalugastiftung 33 2 - FEV EVA
Janine Öckl, Veronika Ganser und Marcus Mülleneisen bei der Spendenübergabe

Jede einzelne dieser Einrichtungen hat mich mit ihren individuellen Schicksalen und ihrer täglichen Arbeit bewegt. Sie alle sind etwas ganz Besonderes und leisten einen sehr wertvollen und viel zu wenig anerkannten Beitrag in unserer Gesellschaft. Ich bin sehr stolz darauf, dass WIR als Mitarbeitende und als FEV EVA im Rahmen unserer Aktionen einen kleinen Anteil dazu beisteuern!

# TABALUGA – DER ORT, AN DEM KINDER WURZELN UND FLÜGEL BEKOMMEN.

Es freut mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr und bereits zum dritten Mal in Folge, die Tabaluga Kinderstiftung in Peißenberg als Partner für unsere jährliche Weihnachts-Spendenaktion gewinnen konnten.

20240131 Tabalugastiftung 42 - FEV EVA
Veronika Ganser und Janine Öckl zu Besuch bei der Tabaluga Kinderstiftung

Warum? Ganz einfach: Die Besuche in Peißenberg haben mir gezeigt wie glücklich man sich schätzen kann, behütet und in „normalen“ Familienverhältnissen aufgewachsen zu sein. Umgeben von Liebe, Vertrauen und Wärme. So großgezogen zu werden ist nicht selbstverständlich.ZSchwere Krankheit, Verlust des Elternhauses, familiäre Krisen, körperliche und sexuelle Gewalt. All das sind die zentralen Lebenserfahrungen der Tabaluga Kinder und Jugendlichen. Circa 500 sozial benachteiligte, traumatisierte und schwer erkrankte Kinder und Jugendliche werden pro Jahr in den Kinderprojekten der Stiftung individuell betreut. Neben dem gesicherten und geschützten Alltag in den Tabaluga Kinderhäusern, wird den Kindern und Jugendlichen ein breit gefächertes therapeutisches Angebot geboten. Hier ist das übergeordnete Ziel, die Lebensqualität eines jeden einzelnen Kindes zu verbessern, indem psychische Belastungen und Symptome reduziert werden.

20240131 Tabalugastiftung 12 - FEV EVA
Marcus Mülleneisen, Therapiepferd Snorre und die
geschäftsführende Vorständin der Tabaluga Kinderstiftung, Verena Scheffauer

So gibt es beispielsweise im Tabalugahof einen eigenen Reitplatz sowie einen Stall mit sieben Pferden und zwei Eseln. Nicht nur die angebotene Reittherapie, sondern auch die Nähe zu den Tieren hat einen sehr positiven Einfluss auf den „Heilungsprozess“.

Kinder und Jugendliche sind von Natur aus kreativ und phantasievoll. Mittels Kunsttherapie können die Tabalugas, gemeinsam mit ihren Kunsttherapeuten, eigene Fähigkeiten entdecken, neue Fertigkeiten erlernen und ihre Wahrnehmung sensibilisieren.Dies und viele weitere wertvolle Angebote, stärken zusätzlich das Selbstvertrauen und geben die Möglichkeit Talente zu entdecken und zu fördern. Dadurch kann die Weiterentwicklung in einem geschützten Umfeld erfolgen und neue Perspektiven für die Zukunft gewonnen werden.

Bei Tabaluga zu leben, heißt Liebe, Geborgenheit und Schutz zu finden. Im Leben anzukommen und endlich ein beständiges „zu Hause“ zu haben. Genau das und wie viel Herzblut tagtäglich in die Arbeit der Stiftung einfl ießt, haben meine Kollegin Janine Öckl und ich in den vergangenen beiden Jahren vor Ort deutlich gespürt. Wir wünschten, es gäbe mehr solch wunderbare Orte wie Tabaluga, für all jene Kinder und Jugendliche, die nicht das Glück haben so aufzuwachsen, wie die meisten von uns es durften.

]]>